Ihre Gesundheit

Jeder Schweizer sucht elf Mal pro Jahr die Apotheke auf, um sich zu seiner Gesundheit beraten zu lassen. APO-ONE bietet diesen Service in der Apotheke vor Ort und auch online.

An dieser Stelle werden im monatlichen Wechsel ausgewählte Produkte aus dem umfangreichen Sortiment vorgestellt, das APO-ONE-Apotheken zur Verfügung stellen können.

Nagelpilz: unschön und ansteckend

Bei Nagelpilz handelt es sich um eine Infektion, die vor allem verletzte Nägel betrifft. Zum Teil minimale Verletzungen können durch zu grosse oder zu enge Schuhe oder durch die falsche Pediküre entstehen. Die verschiedenen Erreger (Fadenpilze, seltener Hefe- oder Schimmelpilze) breiten sich bevorzugt im feucht-warmen Milieu von Sauna, Fitnessstudio, Frei- oder Hallenbad aus.

Nagelpilz führt zu Veränderungen am Nagel: Er wird zunächst stumpf, verfärbt sich anschliessend gelb-weisslich und verdickt. Zuletzt wird der Nagel brüchig und droht, sich abzulösen.

Die Behandlung von Nagelpilz erfordert Geduld. Antipilzmittel – sogenannte Antimykotika werden dabei je nach Ausmass des Befalls entweder lokal aufgetragen oder oral eingenommen. Alternativ kann eine Lasertherapie den Pilz beseitigen.

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Antimykotikum, topisch

Nagellack (mit Tupfer)
I. Amorolfinum 50 mg
ut Amorolfini hydrochloridum
Ethanolum
Excip. ad solut. pro1 ml
II. Alcohol isopropylicus 70% (H)

Onychomykosen.

>12 J.: 1×/Wo., während ca. 6 Mon. (Finger) oder 9-12 Mon. (Zehen); 12-18 J.: nur unter ärztlicher Überwachung.
Anwendung: Vor 1. Anwendung: befallene Nagelteile abfeilen, Nageloberfläche mit Alkoholtupfer reinigen und entfetten. Lack auf die ganze Fläche des erkrankten Nagels auftragen. Vor jeder weiteren Behandlung den Nagel reinigen und Lackreste beseitigen, evtl. Nagel nachfeilen.

Schwangerschaft, Stillzeit.

Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

Curanel Nagellack

Galderma SA

Was ist Curanel und wann wird es angewendet?

Curanel Nagellack ist ein Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (Mykosen) der Nägel, das äusserlich angewendet wird. Ohne Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin wird Curanel Nagellack zur Behandlung von Nagelmykosen am vorderen und seitlichen Nagelrand (wie auf der unten stehenden Abbildung Nr. 1) angewendet, wenn nicht mehr als zwei Nägel befallen sind. Sollte die Infektion ähnlich wie auf den Abbildungen Nr. 2 oder Nr. 3 aussehen (auf denen mehr als nur der vordere und seitliche Nagelrand befallen sind), dann müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

Eine Nagelmykose ist üblicherweise mit einer weissen, gelben oder braunen Verfärbung und mit einer Verdickung des Nagels verbunden, wobei das Aussehen des Befalls sehr unterschiedlich sein kann.

Der im Curanel Nagellack enthaltene Wirkstoff Amorolfin hemmt das Wachstum der Pilze und tötet sie ab. Curanel Nagellack wirkt gegen verschiedenste Pilzarten, wie Hefen, die eigentlichen Hautpilze (Dermatophyten) und Schimmelpilze. Bakterien sind jedoch auf Amorolfin nicht empfindlich.

Was sollte dazu beachtet werden?

Pilzinfektionen sind oft sehr hartnäckig. Der Erfolg einer Behandlung mit Curanel Nagellack bedingt seine ununterbrochene Anwendung, die je nach Pilzart, Infektionsort und Schweregrad mehrere Monate erfordern kann.

Wann darf Curanel nicht angewendet werden?

Sie dürfen Curanel Nagellack nicht anwenden, wenn Sie eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Amorolfin oder einen der Hilfsstoffe haben. Wenn Sie auf die Behandlung oder auf eine Behandlung mit Amorolfin überempfindlich reagiert haben, darf Curanel nicht wieder angewendet werden.

Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft vermuten oder planen, bzw. während der Stillzeit ist auf die Anwendung von Curanel Nagellack zu verzichten.

Curanel Nagellack darf bei Kindern unter 12 Jahren nur in Ausnahmefällen und auf ärztliche Verordnung angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Curanel Vorsicht geboten?

Bei Entzündungen und/oder Verletzungen der benachbarten Haut sollte unbedingt der Arzt bzw. die Ärztin und eine in Nagelpflege erfahrene Fachperson (z.B. Podologe bzw. Podologin) beigezogen werden.

Curanel Nagellack soll nicht auf die den Nagel umgebende Haut aufgetragen werden.

Bitten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat wenn Sie an Diabetes leiden oder wegen einer Immunkrankheit behandelt werden, wenn bei Ihnen Durchblutungsstörungen in Händen und Füssen festgestellt wurden oder wenn Ihr Nagel sehr beschädigt bzw. stark befallen ist.

Bei der Anwendung des Nagellacks können örtlich oder allgemeine allergische Reaktionen auftreten. In diesem Fall sollten Sie die Anwendung von Curanel Nagellack sofort abbrechen,und sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin beziehungsweise Ihrem Apotheker oder Ihrer Apothekerin beraten lassen. Enfernen Sie dabei den Nagellack sorgfältig mit einem Nagellackentferner. Curanel soll nicht wieder aufgetragen werden.

Sie müssen schnelle ärztliche Hilfe erhalten, wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt:

-Atemnot

-Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals

-Starker Hautausschlag

Da der auf den Nagel aufgetragene Lack beim Umgang mit organischen Lösungsmitteln (Nitroverdünner, Terpentinersatz usw.) abgelöst oder entfernt werden kann, empfiehlt es sich, bei solchen Arbeiten, zum Schutz der Curanel Lackschicht, undurchlässige Handschuhe zu tragen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Dieses Produkt enthält Ethanol (Alkohol). Eine zu hohe Anwendungsfrequenz oder ein falsches Auftragen kann in der Nähe des Nagels Reizung und ein Austrocknen der Haut verursachen.

Darf Curanel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit soll Curanel nicht angewendet werden.

Wie verwenden Sie Curanel?

Tragen Sie die von der Infektion befallene Nagelfläche in der untenstehenden Skizze ein: Somit werden Sie sich an das ursprüngliche Aussehen Ihres Nagels erinnern können, was Ihnen im Laufe der Behandlung für eine Evaluation der Wirksamkeit behilflich sein wird. Die von der Infektion befallene Fläche soll dann alle 3 Monate aufgezeichnet werden, solange bis der behandelte Nagel völlig nachgewachsen ist. Falls zwei Nägel befallen sind, dann muss der am stärksten betroffene Nagel ausgewählt werden. Nehmen Sie diese Packungsbeilage mit, wenn Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat bitten.

Vor der Behandlung 3 Monate 6 Monate 12 Monate

Falls vom Arzt, bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, werden die befallenen Finger- oder Fussnägel einmal pro Woche mit Curanel Nagellack behandelt.

Für einen Therapieerfolg ist eine gute begleitende Nagelpflege von entscheidender Wichtigkeit. Unter Umständen empfiehlt sich der Beizug einer in Nagelpflege erfahrenen Fachperson (z.B. Podologe bzw. Podologin).

Der Nagellack soll wie folgt angewendet werden:

1. Erkrankte Teile der Nägel (vor allem Nagelflächen) mit einer der Packung beiliegenden Nagelfeile so gut wie möglich abfeilen. Im Laufe der Behandlung nach Bedarf nachfeilen.
Achtung: Eine für die Behandlung benützte Nagelfeile darf für die Pflege gesunder Nägel nicht mehr verwendet werden, da sonst die Infektion verschleppt werden könnte.
2. Vor jeder Anwendung die erkrankten Nägel unbedingt entfetten und eventuell vorhandene Lackreste entfernen. Verwenden Sie zum Entfetten und Reinigen der Nageloberfläche beiliegende getränkte Tupfer.
3. Tauchen Sie entweder einen der mitgelieferten, wiederverwendbaren oder den im Deckel integrierten Spatel in das Fläschchen mit dem Medizinallack. Der Nagellack darf nicht am Fläschchenhals abgestreift werden.
4. Den Nagellack auf die ganze Fläche des erkrankten Nagels auftragen und trocknen lassen. Den Spatel für jeden zu behandelnden Nagel neu eintauchen.
5. Zur Wiederverwendung den Spatel nach Gebrauch mit dem schon für die Nägel benutzten getränkten Tupfer reinigen und 1-2 Minuten trocknen lassen. Achten Sie darauf, frisch behandelte Nägel nicht mit dem Tupfer zu berühren. Der Nagellack soll nicht auf dieNagelhaut aufgetragen werden.
6. Fläschchen nach Gebrauch sofort gut verschliessen.

Während der Behandlung ist auf das Tragen von künstlichen Nägeln zu verzichten.

Wichtige Bemerkungen:

-In Augen oder Ohren verspritzter Nagellack muss unverzüglich mit Wasser ausgespült werden, dann ist sofort ein Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. eine Ärztin, Apothekerin oder Drogistin oder das nächste Spital zu kontaktieren.

-Berührung des Nagellacks mit Schleimhaut (z.B. Mund und Nase) ist zu vermeiden. Nicht einatmen!

-Auf ein unbeabsichtigtes Verschlucken des Nagellacks soll unverzüglich ein Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. eine Ärztin, Apothekerin oder Drogistin oder das nächste Spital kontaktiert werden.

Dauer der Behandlung

Die Behandlung ist ununterbrochen so lange fortzusetzen, bis die befallenen Stellen vollständig geheilt sind und der Nagel nachgewachsen ist. Die Heilung der befallenen Fingernägel dauert meist etwa sechs Monate, die der Zehennägel neun bis zwölf Monate.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Curanel haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Curanel Nagellack auftreten:

Gelegentlich wurde nach der Anwendung des Nagellacks ein leichtes, vorübergehendes Brennen im Nagelbereich beobachtet.

In seltenen Fällen wurde über Nagelveränderungen wie Verfärbungen, spröde oder gebrochene Nägel berichtet. Solche Veränderungen können auch von der Pilzerkrankung des Nagels selbst hervorgerufen werden.

Sehr selten sind brennende Hautempfindungen in der Nähe des Nagels beobachtet worden.

Mit einer unbekannten Häufigkeit wurden schwere allergische Reaktionen, die mit einer Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Halses, Atemnot und / oder einem starken Hautausschlag verbunden sein konnten, beobachtet, sowie Kontaktdermatitis, Rötungen, Juckreiz und Nesselsucht.

Sie müssen schnelle ärztliche Hilfe erhalten, wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt:

-Atemnot

-Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals

-Starker Hautausschlag

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren und darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP:» angegebenen Datum verwendet werden.

Nicht über 30 °C lagern. Nach Gebrauch die Flasche sofort fest verschliessen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Curanel enthalten?

1 ml wirkstoffhaltiger Nagellack enthält als Wirkstoff 50 mg Amorolfin (als Hydrochlorid), als Lösungsmittel wasserfreies Ethanol sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

62065 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Curanel? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Packung mit 1 Fläschchen zu 1.25 ml, Packung mit 1 Fläschchen zu 2.5 ml.

Jede Packung enthält zusätzlich 30 mit Isopropylalkohol getränkte Tupfer zur Reinigung, Deckel mit integriertem Spatel oder 10 separate Spatel und 30 Feilen.

Zulassungsinhaberin

Galderma SA, CH-6300 Zug

Diese Packungsbeilage wurde im August 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Übermässiges Schwitzen: belastende Feuchtigkeit

Hyperhidrose ist die medizinische Bezeichnung für übermässiges Schwitzen. Es macht sich meist in den Achseln, an den Händen und Füssen bemerkbar, seltener am ganzen Körper. Die Ursachen sind vielfältig und schwer zu fassen. Einem generalisierten Schwitzen liegt oft eine Erkrankung oder Stoffwechselstörung zugrunde. Wird sie behandelt, lässt das Schwitzen nach.

Anders beim lokalen Schwitzen an Händen und Füssen: Hier können Präparate mit Botox oder Aluminium die Aktivität der Schweissdrüsen reduzieren. Bleibt der Erfolg dieser Massnahmen aus, kann operativ Abhilfe geschaffen werden: So lassen sich beispielsweise die Schweissdrüsen in den Achseln abtragen.

Allgemein sollten Betroffene auf Kleidung aus Naturfasern achten und Alkohol, Kaffee und scharfe Speisen meiden. Sie gelten als schweissfördernd. Gleiches gilt für Stress.

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Prellung: schnelle Hilfe gefragt

Eine Prellung entsteht durch eine stumpfe Gewalteinwirkung, beispielsweise bei einem Sturz, Schlag oder Stoss. Dabei werden die Haut, das Fettgewebe, die Muskeln und Sehnen zusammengepresst und gequetscht. In der Folge treten Blut und Lymphflüssigkeit aus und strömen in das Gewebe ein. Es entsteht ein Bluterguss, der mit einer Schwellung einhergeht.

Bei einer Prellung ist erste Hilfe nach der PECH-Regel anzuwenden. Nun gilt es, zu pausieren (P), die Verletzung mit Eis zu kühlen (E), eine Kompresse anzulegen (c für engl. Compression) und den betroffenen Körperteil hochzulegen (H).

Ist die Prellung sehr grossflächig oder betrifft sie den Kopf oder den Genitalbereich, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt beim Verdacht auf einen Knochenbruch oder innere Verletzungen. Sind Säuglinge oder ältere Personen betroffen, ist eine Prellung immer ein Notfall und sollte medizinisch abgeklärt werden.

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Präparat gegen Muskel- und Gelenkschmerzen, topisch, pflanzlich

Salbe
Symphyti radicis recentis extractum ethanolicum liquidum RATIO: 1:2 350 mg
Laurilsulfas (H)
Vanillinum (A)
Aromatica (A)
Phenoxyethanolum (K)
Methylis parahydroxybenzoas (E218) (K)
Ethylis parahydroxybenzoas (E214) (K)
Butylis Isobutylis parahydroxybenzoas (K)
Propylis parahydroxybenzoas (E216) (K)
Excip. ad ung. pro1 g

Adjuvans bei rheumatischen Beschwerden, Muskel- und Gelenkschmerzen, Neuralgien, stumpfen Traumen; Tendosynovitis.
Auf ärztlichen Rat: Nachbehandlung von Knochenbrüchen und Verrenkungen.

>3 J.: bis 5×tgl. (schwere Fälle: Salbenverband); Therapiedauer bei Kindern von 3-12 J.: max. 1 Wo.

Anwendung auf offenen Wunden, Schleimhäuten oder in Augen-, Nasen- oder Mundregion. <3 J.

Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

Kytta® Salbe

Procter & Gamble Switzerland SARL

Pflanzliches Arzneimittel

Was ist Kytta Salbe und wann wird sie angewendet?

Kytta Salbe enthält einen nach einem Spezialverfahren hergestellten Auszug aus den frischen Wurzeln von Symphytum officinale (Wallwurz). Kytta Salbe wirkt abschwellend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Kytta Salbe schmiert und fettet nicht und lässt sich deshalb leicht abwaschen. Kytta Salbe wird äusserlich angewendet zur unterstützenden Behandlung bei degenerativ-rheumatoiden Erkrankungen (z.B. Kniearthrose), Muskel-, Gelenk- und Nervenschmerzen, sowie bei stumpfen, unblutigen Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen. Ferner bei Sehnenscheidenentzündungen und falls die Ärztin/der Arzt es empfiehlt, auch zur Nachbehandlung von Knochenbrüchen und Verrenkungen.

Wann darf Kytta Salbe nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Kytta Salbe darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe (siehe Zusammensetzung) sowie bei Kleinkindern unter 3 Jahren.

Nicht anwenden bei Neigung zu Allergien. Kytta Salbe darf nicht auf offenen Wunden und auf Schleimhäuten angewendet werden. Augen-, Nasen- und Mundregion sind von der Behandlung mit Kytta Salbe auszunehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Kytta Salbe während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Kytta Salbe?

Falls von der Ärztin/vom Arzt nicht anders verschrieben, Kytta Salbe bis 5-mal täglich dünn auftragen und sorgfältig einmassieren. (In schweren Fällen Salbenverband anlegen.) Bei Kindern zwischen 3 und 12 Jahren sollte die Behandlungsdauer von einer Woche nicht überschritten werden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Kytta Salbe haben?

Selten allergische lokale Hautreaktionen (Hautjucken, Hautrötungen, Kontaktdermatitis, Ekzeme, Brennen der Haut). Sehr selten systemische Überempfindlichkeitsreaktionen z.B. generalisierte Hautreaktionen.

In solchen Fällen ist die Behandlung zu unterbrechen und eine Ärztin/ein Arzt aufzusuchen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Kytta Salbe ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern. Haltbarkeit nach Anbruch: 12 Monate.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Kytta Salbe enthalten?

1 g Salbe enthält: 350 mg flüssiger Wallwurzextrakt aus frischen Wurzeln, Droge-Extrakt-Verhältnis 1:2, Auszugsmittel: Ethanol 52% (m/m). Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe sowie Aromastoffe, Vanillin, Laurylsulfat, die Konservierungsmittel E214, E216, E218, Butyl/Isobutylparahydroxybenzoat, Phenoxyethanol.

Zulassungsnummer

20713 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Kytta Salbe? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 50 g, 100 g und 150 g.

Zulassungsinhaberin

Procter & Gamble Switzerland SARL, Lancy

Herstellerin

P&G Health Austria GmbH & Co. OG, Spittal, Österreich.

Diese Packungsbeilage wurde im November 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.