Ihre Gesundheit

Jeder Schweizer sucht elf Mal pro Jahr die Apotheke auf, um sich zu seiner Gesundheit beraten zu lassen. APO-ONE bietet diesen Service in der Apotheke vor Ort und auch online.

An dieser Stelle werden im monatlichen Wechsel ausgewählte Produkte aus dem umfangreichen Sortiment vorgestellt, das APO-ONE-Apotheken zur Verfügung stellen können.

Menstruationsbeschwerden: wiederkehrende Symptome

Vor, während und nach der Menstruation leiden viele Frauen unter ganz unterschiedlichen körperlichen und psychischen Beschwerden. Verbreitet sind Schmerzen im Unterleib, die sich auf den gesamten Bauch und den Rücken ausbreiten können. Auch Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen können in dieser Zeit auftreten. Nicht selten verschlechtert sich das Hautbild und treten Gereiztheit und Abgeschlagenheit auf.

Dahinter steckt die zyklusbedingte Veränderung der Gebärmutter. Sie zieht sich zusammen, um Schleimhaut abzubauen. Das führt schnell zu Krämpfen. Ausserdem wirkt es sich auf den Hormonhaushalt aus.

Bei Menstruationsbeschwerden hilft Wärme – etwa als Kirschkernkissen oder Wärmflasche – und Entspannung, beispielsweise durch moderate Bewegung, Meditation und Yoga. So können Krämpfe gelöst werden. Gegen Schmerzen hilft neben Medikamenten auch Magnesium.

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Gynäkologikum, pflanzlich

Filmtabletten
Agni casti extractum ethanolicum siccum DER: 6-12:1 20 mg
Lactosum (H)
Excip. pro compr. obduct.

Prämenstruelles Syndrom, menstruelle Zyklusstörungen.

1 Tabl. tgl. unabhängig der Mahlzeiten während min. 3 Mon.

Stillzeit (ausser auf ärztlichen Rat).

Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

Prefemin® Filmtabletten

Max Zeller Söhne AG

Pflanzliches Arzneimittel

AMZV

Was ist Prefemin und wann wird es angewendet?

Prefemin enthält als Wirkstoff einen Trockenextrakt aus den Früchten von Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus), Ze 440. Dieses Arzneimittel wird nach einem standardisierten Verfahren hergestellt. Durch die Standardisierung wird eine gleichbleibende Qualität erzielt.

Die Früchte von Mönchspfeffer lindern Beschwerden vor der Menstruation (Prämenstruelles Syndrom, PMS). Prefemin wird deshalb bei Beschwerden verwendet, welche bis zu zwei Wochen vor der Menstruation beginnen und mit dem Einsetzen der Blutung wieder verschwinden. Zu den Beschwerden gehören körperliche und seelische Leiden, welche die alltägliche Arbeit erschweren. Es handelt sich dabei um Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hautprobleme, leichtes Spannungsgefühl in den Brüsten, Unterleibsbeschwerden sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, nervliche Angespanntheit, Verstimmungszustände, Müdigkeit und Schlafprobleme. Ausserdem wird Prefemin auch traditionell eingesetzt bei menstruellen Zyklusstörungen (zu häufige oder zu seltene Regelblutungen).

Prefemin kann auch von Frauen, welche ein Präparat zur hormonalen Empfängnisverhütung («Pille») einnehmen und Beschwerden vor der Blutung haben, eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei Spannungen und Schwellungsgefühl in den Brüsten sowie bei Störungen der Regelblutung sollte ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden.

Dieses Arzneimittel enthält ca. 40 mg verwertbare Kohlenhydrate pro Filmtablette.

Wann darf Prefemin nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Die Filmtabletten dürfen bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe (siehe «Was ist in Prefemin enthalten?») nicht eingenommen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie

an anderen Krankheiten leiden,

Allergien haben oder

andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!

Darf Prefemin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

In der Schwangerschaft besteht kein Bedarf zur Einnahme von Prefemin, da die Menstruation natürlicherweise ausbleibt.

Während der Stillzeit sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen oder Ihren Arzt/Ihre Ärztin um Rat fragen.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Einnahme kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Prefemin?

Nehmen Sie jeden Tag 1 Filmtablette Prefemin. Es wird eine Therapiedauer von mindestens 3 Monaten empfohlen, da die Wirksamkeit während dieser Zeitspanne aufgebaut wird. Die Einnahme der Filmtablette erfolgt mit etwas Wasser, vorzugsweise immer zur gleichen Tageszeit, z.B. nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen, unabhängig von den Mahlzeiten.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Prefemin haben?

Für Prefemin sind bisher folgende Nebenwirkungen beobachtet worden:

Hautausschläge und Hautjucken. In diesem Fall ist die Therapie abzubrechen und gegebenenfalls ein Arzt/eine Ärztin zu konsultieren.

Veränderungen in Häufigkeit oder Intensität der Regelblutung.

Über die Häufigkeit des Auftretens liegen keine Angaben vor.

Bei Störungen der Regelblutung im Zusammenhang mit der Behandlung mit Prefemin sollte ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden (siehe «Was soll dazu beachtet werden?»).

In wenigen Fällen können einzelne Beschwerden des prämenstruellen Syndroms zu Beginn der Behandlung mit Prefemin verstärkt auftreten.

Bei fehlender Besserung oder weiterer Verschlimmerung der Beschwerden bzw. der Zyklusstörungen sollte ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) in der Originalverpackung aufbewahren.

Das Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Prefemin enthalten?

1 Filmtablette enthält 20 mg Trockenextrakt aus Mönchspfeffer (Ze 440), Droge-Extrakt-Verhältnis 6-12:1, Auszugsmittel Ethanol 60% (m/m).

Das Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe u.a. Laktose.

Zulassungsnummer

55037 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Prefemin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Blisterpackungen zu 30 und 90 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Max Zeller Söhne AG, CH-8590 Romanshorn.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Venenleiden: nicht ohne Risiko

Krampfadern und – als deren Sonderform – Besenreiser sind Erweiterungen der oberflächlichen Venen, die oft an den Beinen auftreten. Risikofaktoren für diese Veränderungen der Gefässe sind eine genetische Veranlagung, das Hormon Östrogen und das Alter. Auch Übergewicht, Tabakkonsum und langes Stehen können zu diesem Venenleiden führen.

Krampfadern beeinträchtigen langfristig häufig die Gesundheit, da durch sie die Durchblutung der Haut gefährdet wird. Auch kann es zu Thrombosen kommen. Wer Krampfadern an sich bemerkt und nach langem Stehen ein schmerzhaftes Ziehen in den Beinen verspürt, sollte sich ärztlich untersuchen lassen. Je nach Ausmass der Krampfadern bieten sich Kompressionsstrümpfe oder eine Korrektur durch eine Verödung, eine Katheterbehandlung oder eine Operation als Therapiemethoden an. Vorsorglich sollte auf regelmässige Bewegung geachtet werden.

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Osteoporose: brüchige Knochen schützen

Im Alter nimmt die Knochendichte ab. Dadurch verlieren die Knochen an Stabilität und werden brüchiger. Dieser natürliche Alterungsprozess wird Osteoporose genannt. Frauen sind häufiger als Männer betroffen, besonders nach den Wechseljahren, wenn das Östrogen wegfällt. Dieses Hormon regt den Knochenaufbau an. Bleibt es nach der Menopause aus, reduziert sich die Knochenmasse.

Osteoporose ist gefährlich, da die Knochen im fortgeschrittenen Stadium auch ohne grössere Verletzungen – etwa durch einen Sturz – brechen können. Oft reicht dann schon ein Husten aus, um die Wirbelsäule zu gefährden.

Umso wichtiger ist eine umfassende Vorsorge: Moderate Bewegung kurbelt die Erneuerung der Knochen an und fördert ausserdem den Aufbau von Muskeln. Diese entlasten das Skelett. Durch Calcium und Vitamin D kann der Knochenaufbau unterstützt werden. Das Vitamin muss allerdings häufig zugeführt werden, da der Körper es ausserhalb der Sommermonate nicht ausreichend produzieren kann.

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